Nach kaum mehr als zehn Jahren Abwesenheit bin ich auch schon wieder da. Ein Weblog! Eine Website! Hurra! Heute macht man sowas ja mit WordPress. Damals™ hat man seine Seiten noch selbst gebaut und stand mit der Datenbank und jeder einzelnen Zeile des Quellcodes auf Du. Das Erstellen hat dann natürlich ein klein wenig länger gedauert als die Fünf-Minuten-Installation von WordPress. Damals war zwar einiges besser, aber eben nicht alles. Wobei bei den fünf Installationsminuten von WordPress vorhin noch etwa 20 Minuten drauf gingen, weil es gewisse Meinungsverschiedenheiten zwischen Anwenderin und Server gab, was das Löschen vermeintlich leerer Ordner anging, die dann aber plötzlich doch die Installationsdateien enthielten. Vorteil: beim zweiten Mal Hochladen weiß man schon gleich wie es geht.

Nachdem die Installation ja nur fünf Minuten dauerte, gestaltete sich die Auswahl des Designs doch deutlich aufwändiger. Es gibt ja auch soviel zur Auswahl, da soll sich mal einer entscheiden. Und dann haben die, die einem spontan gefallen, natürlich nicht die Möglichkeiten zur Gestaltung, die man sich wünscht. Und überhaupt kann man seine Menüs gar nicht überall hinwerfen, wo man sie haben möchte. Oder Bilder, Links und Überschriften. Aber schließlich kann man ja auch nicht in ein Fastfood-Restaurant gehen und dort ein Sternemenü mit Weinbegleitung erwarten, für das man noch nicht mal bezahlen muss. Vielleicht mache ich mal irgendwann ein eigenes Design. Aber für den Moment bin ich sehr zufrieden und lass das jetzt so.